Ihre Website ist eine Handy-Website, und sie wurde vermutlich nicht so gestaltet

Sehen Sie nach, woher Ihre Besucher tatsächlich kommen, und die Zahl liegt meist zwischen siebzig und fünfundneunzig Prozent mobil. Bei einem lokalen Unternehmen eher am oberen Ende, denn Menschen suchen nach Ihnen, während sie unterwegs sind, im Auto sitzen oder in der Küche von jemand anderem stehen.

Fast jede Website wird trotzdem an einem großen Monitor gestaltet. In dieser Lücke entsteht der meiste Schaden.

Was konkret kaputtgeht

Immer dieselbe Handvoll Probleme, Website für Website:

Unlesbarer Text im Titelbereich. Eine Überschrift, die für einen breiten Bildschirm bemessen ist, wird am Handy zu sechs Zeilen und liegt über der unruhigsten Stelle eines Fotos. Das Erste, was ein Besucher sieht, funktioniert am schlechtesten.

Die Telefonnummer lässt sich nicht antippen. Sie ist Text, oder sie ist ein Bild, oder sie steht vier Bildschirme weiter unten in der Fußzeile. Am Handy sollte eine Telefonnummer ein Tippen sein, und sie sollte ohne Scrollen sichtbar sein.

Tabellen und Preislisten, die seitlich verrutschen. Die Seite selbst schiebt sich nach links und rechts, was defekt wirkt, selbst wenn der Inhalt in Ordnung ist.

Fotos mit vier Megabyte. Am heimischen Anschluss merkt das niemand. Im Mobilfunk mit schwachem Signal bleibt die Seite sechs Sekunden leer, und der Besucher ist weg.

Schaltflächen, zu klein oder zu dicht beieinander. Ein Link, der mit der Maus leicht zu treffen ist, wird mit dem Daumen zum Glücksspiel.

Ein Pop-up, das sich nicht schließen lässt. Der Schließen-Knopf liegt außerhalb des Bildschirms. Das kostet Sie den Besucher vollständig.

Die Fünf-Minuten-Prüfung

Machen Sie das auf Ihrem eigenen Handy, im Mobilfunknetz statt im Büro-WLAN, denn das ist die echte Bedingung.

  1. Öffnen Sie Ihre Startseite und zählen Sie die Sekunden, bis Sie etwas lesen können.
  2. Lesen Sie die Überschrift ohne zu zoomen. Geht das?
  3. Finden Sie Ihre Telefonnummer ohne zu scrollen. Tippen Sie darauf. Wählt sie?
  4. Versuchen Sie zu buchen oder anzufragen, komplett bis zum Ende, mit einem Daumen.
  5. Drehen Sie das Handy quer. Fällt etwas auseinander?
  6. Suchen Sie eine Preisliste oder eine Tabelle. Verschiebt sich die Seite seitlich?

Was durchgefallen ist, gehört zuerst repariert. Das ist fast immer wertvoller als ein Redesign.

Warum responsiv nicht dasselbe ist wie gestaltet

Die meisten Werkzeuge sind responsiv, das heißt, das Layout ordnet sich für einen schmalen Bildschirm neu an. Das löst die Mechanik, nicht das Design. Umsortiert ist nicht dasselbe wie durchdacht.

Ein Handybildschirm ist ein anderes Medium. Es gibt eine Spalte, eine Sache gleichzeitig sichtbar, und der Besucher hat meist wenig Zeit und ist oft abgelenkt. Was am Handy den oberen Bildschirmrand verdient, ist häufig etwas anderes als am Desktop. Die Desktop-Version kann sich ein stimmungsvolles Titelbild leisten. Die Handy-Version braucht oft den Namen des Unternehmens, was Sie tun, und eine Schaltfläche, die Sie anruft.

Das ist eine Entscheidung, und sie muss bewusst getroffen werden, je Gerät. Automatisches Umsortieren kann sie Ihnen nicht abnehmen.

Was Sie dagegen tun

Wenn Ihr Werkzeug Werte je Gerät zulässt, verbringen Sie eine Stunde gezielt mit der Handy-Version. Kleinere Überschrift, mehr Luft um die Schaltflächen, die Handlungsaufforderung weiter oben, das große Foto beschnitten statt verkleinert.

Wenn Ihr Werkzeug die Handy-Version nicht separat ändern lässt, ist das gut zu wissen, denn dann ist das mobile Erlebnis ein Nebenprodukt einer Desktop-Entscheidung, und mobil ist der Großteil Ihres Verkehrs.

Jedes Element in Instinctor trägt eigene Einstellungen für Desktop, Tablet und Handy, und der Editor zeigt jede davon in der Vorschau. Wir haben es so gebaut, weil die Desktop-Version einer Kleinunternehmens-Website statistisch die Version ist, die fast niemand sieht.

Das Instinctor-Team

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