Es gibt keinen einzelnen günstigsten Anbieter für alle. Das günstigste Setup hängt von zwei Dingen ab: ob Sie vor Ort oder online verkaufen, und wie viel Sie monatlich einnehmen. Hier die ehrliche Aufschlüsselung.
Vor Ort, ohne Hardware: Der günstigste Einstieg ist Tap-to-Pay auf dem Handy. Die kostenlose Square-App und Stripe Tap to Pay machen aus einem modernen iPhone oder Android-Gerät ein kontaktloses Lesegerät, der Kunde hält Karte oder Handy einfach an Ihres. Sie kaufen nichts. Übliche Sätze vor Ort liegen bei etwa 2,5 bis 2,7 Prozent plus einer kleinen festen Gebühr pro Verkauf, in den Einstiegstarifen ohne Monatsgebühr.
Vor Ort, mit Lesegerät: Wenn Sie ein eigenes Kartengerät möchten, verkaufen SumUp, Square und PayPal Zettle ein einfaches Lesegerät zu einem niedrigen Einmalpreis, oft unter 50 $, ohne Monatsmiete. SumUp hat vor Ort meist den niedrigsten Transaktionssatz mit rund 1,7 bis 2,6 Prozent. Das Lesegerät koppelt sich mit Ihrem Handy, eine monatliche Rechnung bleibt Ihnen also erspart.
Online: Am günstigsten nehmen Sie Zahlungen online direkt über einen echten Anbieter wie Stripe oder PayPal an, meist rund 2,9 Prozent plus etwa 30 Cent pro Transaktion. Achten Sie auf Website-Baukästen und Marktplätze, die zusätzlich zum Anbieter einen eigenen Prozentsatz aufschlagen. Wenn Sie die Zahlung direkt annehmen, auf einer Website, die Sie kontrollieren, entfällt dieser zweite Abzug.
Am Telefon: Für eine am Telefon durchgegebene Karte nutzen Sie dasselbe Anbieterkonto und geben sie im virtuellen Terminal von Hand ein. Manuell eingegebene Zahlungen kosten etwas mehr als eine Tap-Zahlung, meist rund 3,4 bis 3,5 Prozent plus eine feste Gebühr, weil die Karte nicht vorliegt. Square, Stripe und PayPal bieten alle ein virtuelles Terminal, separate Hardware ist also nicht nötig.
Und kostenlos? Kein Zahlungsanbieter ist wirklich kostenlos. Jeder berechnet einen Prozentsatz plus eine kleine feste Gebühr, weil er die Kosten der Kartennetze und des Betrugsschutzes trägt. Angebote für ein kostenloses Kartengerät holen sich die Kosten meist über einen höheren Satz oder einen Mindestumsatz zurück, achten Sie also auf die Transaktionsgebühr, nicht auf die Schlagzeile. Am nächsten an kostenlos kommt Tap-to-Pay ohne Hardware, den Prozentsatz pro Verkauf zahlen Sie aber weiterhin.
Hohe Umsätze: Sobald Sie monatlich viel einnehmen, kann ein Tarif mit kleiner Monatsgebühr und niedrigerem Prozentsatz einen Tarif ohne Monatsgebühr schlagen. Rechnen Sie mit Ihrem eigenen Umsatz: Multiplizieren Sie Ihren monatlichen Kartenumsatz mit jedem Satz und addieren Sie eine mögliche Monatsgebühr. Dieser Vergleich, nicht ein Markenname, zeigt Ihnen die günstigste Option.
Wo Instinctor hineinpasst, ehrlich gesagt: Wir sind kein Zahlungsanbieter und schlagen Stripe oder Square bei ihren Sätzen nicht. Was wir tun, ist Kartenzahlung direkt in die Website und die Online-Buchung einzubauen, die Sie ohnehin brauchen, zu einer festen Monatsgebühr. Wenn Sie also gerade ein Website-Abo abschließen und Zahlungen daran schrauben wollten, sparen Sie sich die zusätzliche Website-Rechnung über den Transaktionsgebühren. Sie zahlen dem Anbieter weiterhin seinen üblichen Prozentsatz, aber keiner zweiten Firma für die Website drumherum.
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